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„Jonas“ bei Domnick

01.08.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). In der Sammlung Domnick wird am Freitag, 3. August, um 19.30 Uhr der Film „Jonas“ gezeigt. 1957 hat Ottomar Domnick seinen ersten Spielfilm „Jonas“ gedreht. In diesem Film erzählt er die Geschichte eines jungen Mannes im Stuttgart der Nachkriegszeit. Jonas ist vom Krieg zurückgekehrt. Die Kriegserlebnisse prägen ihn. Er versucht, sich in den zivilen Alltag zu fügen. Doch trägt er eine Schuld mit sich, die ihn bedrückt: Er hat bei der Flucht aus einem Lager seinen Freund im Stich gelassen.

Nach 1945 haben die Männer über ihre Kriegserlebnisse meist geschwiegen. Sie litten an Traumata, ohne darüber sprechen zu können. Die Psychiater Ottomar und Greta Domnick kannten das Problem und wussten, wie einsam viele junge Männer in dieser Zeit waren. Daraus haben sie einen eindrucksvollen Film gemacht. Der Film war ein überwältigender Erfolg: Ottomar und Greta Domnick bekamen 1957 für „Jonas“ den Bambi verliehen.

Platzreservierungen sind möglich unter Telefon (0 70 22) 5 14 14 oder per E-Mail an stiftung@domnick.de.

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