Kultur

Ist Gott tatsächlich weiblich?

10.03.2010, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Württembergische Landesbühne überzeugte im K3N mit ihrer Inszenierung von Goethes „Stella“

NÜRTINGEN. Ob es ein Zufall war? Ausgerechnet am Internationalen Frauentag brachte die Württembergische Landesbühne Esslingen (WLB) im Rahmen der Theaterreihe des städtischen Kulturprogramms ein Paradestück der Frauensolidarität auf die Bühne der Nürtinger Stadthalle K3N. Das Trauerspiel „Stella“ von Johann Wolfgang von Goethe brachte es am Montagabend unter der Regie von Siegfried Bühr auf den Punkt: Ein Mann zwischen zwei Frauen ist außer Stande, mit einer solchen Situation fertig zu werden – und Gott ist weiblich.

„Nein, nein, nein!“, ruft es aus dem Off, als der gescheiterte Casanova und Stella, eines seiner Opfer, am Ende entseelt auf der Bühne liegen. Schon kommt das Dienstmädchen Maria energisch auf die Bühne gestampft. „Diesen Schluss will ich nicht. Das geht auch anders“, sagt sie und ruft Fernando und Stella ins Leben zurück und das Happy-End in Form einer „Ménage à trois“ kann seinen Lauf nehmen.

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