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In dieser Tonart werden Tischtücher zerschnitten

25.10.2011, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Professor Dr. Sabine Doering sprach über das komplizierte Verhältnis zwischen Hölderlin und Goethe

NÜRTINGEN. Um einem offenbar tief sitzenden Vorurteil der allgemeinen Hölderlin-Rezeption entgegenzutreten, wonach der in Nürtingen aufgewachsene Dichter von dem großen Kollegen Goethe missachtet worden sei, war am Donnerstag die Germanistin und Präsidentin der Hölderlin-Gesellschaft, Professor Dr. Sabine Doering, nach Nürtingen gekommen. Auf Einladung der Buchhandlung Zimmermann und der Nürtinger Volkshochschule sprach sie über die entscheidenden Stationen der komplizierten Beziehung, die sich vom Herbst 1794 an zwischen Friedrich Hölderlin und Johann Wolfgang von Goethe entwickelte.

Einer ersten Begegnung im Hause des Hölderlin-Protektors Friedrich Schiller in Jena folgte ein zweites Zusammentreffen in Weimar, allerdings ist nicht klar, ob Goethe den jungen Schwaben inmitten einer größeren Gesellschaft nur halb so intensiv wahrgenommen hat wie umgekehrt.

Konnte oder wollte Goethe das Talent Hölderlins nicht erkennen?


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