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Kultur

Hölderlin und Nürtingen

25.02.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Am Mittwoch, 2. März, um 20 Uhr führt die Buchhandlung Zimmermann im Buchhaus in Nürtingen ihre Bemühungen um die Dichtungen Hölderlins fort. Es soll untersucht werden, ob und wie Hölderlin seine Heimatstadt in sein Werk aufgenommen hat. Stuttgart, Heidelberg, Tübingen, Lindau, Bordeaux – die Städte der antiken Welt nennt er wie selbstverständlich. Der Name Nürtingen findet sich in keinem seiner Gedichte. Einmal, in der Variante eines Verses, hat er Nürtingen gemeint, aber sogar ein Kenner hat das der Geburtsstadt Lauffen zugeschrieben. Missverstandene Verse führen zu der Hypothek, die Nürtingen aufgeladen wurde mit der Behauptung, die Stadt habe den Dichter „ausgewiesen“, er habe in Nürtingen nicht heimisch werden können. Zweierlei will der Abend bewirken: Er soll in getreuer, ernsthafter Lesart schiefe Deutungen zurechtrücken und er soll die Schönheit der Nürtinger Gedichte Hölderlins im Zusammenhang zeigen. In philologischer Nüchternheit und in angemessener Begeisterung werden sich Rudolf Guckelsberger und Johannes Wördemann, zwei vorzügliche Hölderlin-Sprecher, darum bemühen.


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