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Kultur

Genießerisches Träumen erlaubt

29.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die junge Chinesin Meng Su überzeugte beim Nachmittagskonzert

NÜRTINGEN. Ein schwüler Nachmittag war es gestern, als Meng Su sich anschickte, musikalische Grüße aus dem Reich der Mitte in der Kreuzkirche zu kredenzen. Immer wieder musste die junge Chinesin in der gut besuchten Kreuzkirche Schweiß vom Griffbrett wischen. Dennoch setzte sie Mal um Mal sicher die Finger auf jenes Brett, das ihr die Welt bedeutet. Und so quittierte das Publikum ihre souveräne Vorstellung reichlich mit Applaus.

Zarte 20 Lenze ist Meng Su jung. Sie gehört zur Garde junger Frauen, die auf der klassischen Gitarre in die Konzertsäle der alten Gitarrenwelt drängen. China ist eben auch hier im Kommen. Mittlerweile ist die wortkarge Künstlerin, die lediglich zur Ankündigung ihrer Zugabe eine andere Sprache als die musikalische bemühte, am amerikanischen Peabody-Konservatorium gelandet, wo kein Geringerer als Manuel Barrueco ihr Lehrer ist. Der Meister weilte gestern im hinteren Teil der Kirche.


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