Kultur

Gegen die Zudringlichkeitswelle

21.04.2016, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Philosoph Reinhard K. Sprenger stellte in der Buchhandlung Zimmermann sein Buch „Das anständige Unternehmen“ vor

Reinhard K. Sprenger: Seine Grundthese lautet „Anstand durch Abstand“. heb

NÜRTINGEN. „Anstand durch Abstand“ lautet die Grundthese, die der Essener Unternehmensberater und promovierte Philosoph Reinhard K. Sprenger seinem Buch „Das anständige Unternehmen“ (München, 2015) zugrunde gelegt hat. Am Dienstag stellte der populäre Managementberater sein nahezu 400 Seiten starkes Plädoyer für eine neue (alte?) Unternehmenskultur in der Nürtinger Buchhandlung Zimmermann vor.

„Anstand durch Abstand“, ein Ansatz, der sich gegen eine zunehmende Konzentration von Zudringlichkeiten richtet, die sich Unternehmen ihren Mitarbeitern gegenüber herausnehmen, und damit, wie es der Referent, Jahrgang 1953, prickelnd schön formulierte, von der Unternehmensberaterszene gestützt, für eine Erosion bereits entwickelter Zivilisationsprozesse sorgen.

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