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Kultur

"Fritz Ruoff: 1963"

25.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Ein Zyklus von kleinformatigen Zeichnungen von Fritz Ruoff, entstanden in der Zeit von März bis Juni 1963, ist ab Sonntag, 26. Oktober, in der Ruoff-Stiftung in Nürtingen ausgestellt. Das Jahr 1963 war für das Ehepaar Ruoff in mehrfacher Hinsicht ein Wendepunkt. Zum einen war Fritz Ruoff für lange Zeit krank. Noch während der Krankheitsphase begann er im Frühjahr 1963 mit Bleistift, Farbstift und Kugelschreiber kleinformatige Zeichnungen zu erstellen, die er mit einem Tagesdatum versah. Zum anderen gaben die Ruoffs in diesem Jahr ihr Domizil in der Jägerstraße auf und bezogen in der Villa von Ernst und Gustl Pfänder in der Schellingstraße – dem heutigen Sitz der Stiftung – die Wohnräume im Obergeschoss. In der Ausstellung werden erstmals 55 der nach heutigem Kenntnisstand 73 Zeichnungen umfassenden Werkgruppe im Zusammenhang gezeigt. Die chronologische Anordnung zeichnet konsequent die Linie ihrer Entstehung nach, ergänzt wird die Bilderreihe mit Texten von Peter Härtling und Günther Wirth. Ebenfalls dokumentiert sind die Zeichnungen, deren Verbleib unbekannt ist. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag um 11 Uhr durch Oberbürgermeister Otmar Heirich, die Einführungsrede wird Michael Maile halten. Die Ausstellung in der Ruoff-Stiftung, Schellingstraße 12, dauert bis 7. Dezember und ist donnerstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Es finden zwei Führungen statt: am Sonntag, 9. November, 14 Uhr, und am Donnerstag, 27. November, 18 Uhr.


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