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Kultur

Es muss nicht immer Barock und Klassik sein

08.08.2016, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Michael Langer demonstrierte, wie man auch Rock und Blues auf der Konzertgitarre spielen kann

Michael Langer Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Eine Besonderheit der Gitarrenfestspiele ist es seit jeher, nicht nur der klassischen Gitarrenmusik ein Forum zu bieten, sondern auch anderen Spielarten Gehör zu verschaffen. Michael Langer war für eine Vorführung, was man auf der Konzertgitarre abseits der klassischen Gitarrenliteratur spielen kann, genau der Richtige.

Der in Österreich lehrende Dozent und Musiker hat sich neben der klassischen Gitarre dem Fingerstyle verschrieben. Das ist eine von der klassischen Spielweise abweichende Zupftechnik, die unter anderem im Blues- und Folkpicking Verwendung findet. Üblicherweise wird Finger-Style auf Steelstringgitarren gespielt. Langer bevorzugt dafür die weicheren und wärmer klingenden Nylonsaiten.

Sein Kurzkonzert am Freitagmittag in der Kreuzkirche war von der Idee geprägt, möglichst viele Varianten der Fingerstyle-Spieltechnik zu demonstrieren und dabei die Thematik seines während der Festspielwoche gehaltenen Improvisationskurses vorzustellen. So deckte er mit bekannten Nummern ein stilistisch breites Feld ab – ein unterhaltsamer Mix aus Pop, Jazz, Blues und Rock, den er mit viel Energie und spieltechnischer Raffinesse zu Gehör brachte.


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