Kultur

Eines Schwerenöters Glück und böses Ende

12.05.2006, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Stadthalle K3N präsentierte die Nürtinger Zeitung die Mozart-Oper „Don Giovanni“ – Die Aufführung der rumänischen Staatsoper Brasov war gut besucht

NÜRTINGEN. Es ist in der Musik wie in der Malerei. Wenn die frühen Maler den Himmel darzustellen hatten, fiel ihnen herzlich wenig ein. Ging es aber um die Hölle, waren sie von diabolischer Erfindungskraft. Die Beobachtung lässt sich leicht übertragen auf Mozarts Oper „Don Giovanni“, die am Mittwoch von der Nürtinger Zeitung in der Stadthalle präsentiert wurde. Mozart erfand für den Erzbösewicht und Wüstling einige seiner eindrucksvollsten Melodien und Klangkombinationen.

„Don Giovanni“, vier Jahre vor Mozarts Tod uraufgeführt, in einer Zeit, in der er schon merkwürdig resignierte Briefe schrieb, ist eine Oper mit Ausnahmecharakter. Hier ist nichts von heiterer Unbeschwertheit, sondern von düster verhangener Dramatik. Es ist die schwärzeste Oper, die Mozart je geschrieben hat, für den Philosophen Kierkegaard die „Inkarnation der Genialität“.

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