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Eine Lichtgestalt des Mittelalters

11.11.2011, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Buchhandlung Zimmermann stellte Knut Görich seine Stauferkaiser-Biografie „Friedrich Barbarossa“ vor

NÜRTINGEN. Nürtingen – zwischen Hohenstaufen und Hohenzollern gelegen – ist bekanntlich für alle landeskundlich Interessierten immer ein aufnahmefreudiger Ort gewesen. So war es denn auch am Mittwoch, als Knut Görich seine soeben erschienene Biografie über Friedrich von Staufen, genannt Barbarossa, vorstellte. Nahezu hundert Zuhörer strömten an diesem kühlen Herbstabend in die Buchhandlung Zimmermann, um etwas über die Geschichte dieses vielleicht beliebtesten unter den deutschen Kaisern des sogenannten Heiligen Römischen Reiches zu erfahren.

Eine Lichtgestalt des Mittelalters, ein Reichspolitiker, der den Deutschen über die Jahrhunderte hinweghalf, im 19. Jahrhundert den nationalen Gedanken zu entwickeln, um diesen im 20. Jahrhundert – Platz an der Sonne, Lebensraum im Osten – auf die Spitze zu treiben. Um dieses Wunschbild von einem Kaiser etwas zu stutzen, vor allem aber ein wenig zurechtzurücken, hatte der Münchener Geschichtsprofessor die jahrelange Mühe auf sich genommen, das Leben des Stauferkaisers Friedrich Barbarossa zu recherchieren und eine etwas andere Biografie des 1190 auf einem Kreuzzug verstorbenen Potentaten zu verfassen.


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