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Kultur

Ein Sammelsurium an Verbalinjurien

02.12.2015, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Robert Arnold las aus dem Büchlein über den Stuttgarter Hofdachdecker Leopold Baur

Robert Arnold fing die Wirtshaus-Atmosphäre gekonnt ein. heb

NÜRTINGEN. „Dummkopf, Schreibersknecht, leck mich am A . . .!“ – man musste sich schon an eine arg grobe Ausdrucksweise des Protagonisten gewöhnen, um einer jüngst in der Nürtinger Buchhandlung im Roten Haus stattgefundenen Lesung ohne seelische Schäden folgen zu können. „Esel, Büffel, Lümmel, Stier“ und andere mehr oder weniger liebevolle Umschreibungen ihrer bürgerlichen Namen mussten sich die Gäste eines Stuttgarter Wirtshauses im 18. Jahrhundert täglich gefallen lassen, wollten sie dort die Nähe eines der schillerndsten Originale der damaligen Altstadt genießen.

Anlass der vorweihnachtlichen Veranstaltung war die Neuvorstellung eines Büchleins über den Stuttgarter Hofdachdecker Leopold Baur, zu dessen Zechkumpanen unter anderen der Musiker, Journalist und Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart gehörte.


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