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Ein Kaminfeuer in der Südsee

01.12.2015, Von Reiner Wendang — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alex Capus las in der Buchhandlung Zimmermann aus seinem Roman „Reisen im Licht der Sterne“

NÜRTINGEN. Nicht die Ukraine oder Griechenland, nicht Syrien oder Nigeria, sondern die Südseeinsel Samoa lockte am Donnerstagabend eine beträchtliche Zahl Literaturinteressierter in die Buchhandlung Zimmermann. Genau genommen lockte Samoa als sagenumwobenes Domizil des Ende des 19. Jahrhunderts dort lebenden „Schatzinsel“-Autors Stevenson. Und noch genauer genommen lockte der Schweizer Erfolgsautor Alex Capus mit einer Lesung aus seinem 2005 erschienenen und aktuell neu aufgelegten Roman „Reisen im Licht der Sterne“.

In diesem Roman stellt Capus romantische Theorien bezüglich Stevensons wahren Gründen seines Verbleibs auf dieser Insel auf – allerdings entlang eines akribisch recherchierten historischen Handlungsfadens. Den hat der Autor sehr genau genommen, wie er immer wieder in seinem charmant-gutturalen Schweizer Akzent, irgendwo zwischen Emil Steinberger und Kurt Felix, mit einem „Stimmt alles!“ beteuert. Für dieses Genre hat sich irgendjemand den Begriff „Faction“ ausgedacht, als Kombination aus Facts und Fiction.


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