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Kultur

Ein fesselnder Generationenkonflikt

02.02.2019, Von Sara Hiller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In „Wunschkinder“ überzeugt die Konzertdirektion Landgraf mit einer Gratwanderung zwischen Komödie und Tiefsinn

Das reduzierte Bühnenbild zeigt dank der Wandelbarkeit große Wirkung. Im Fokus: Das Nervenspiel der Generationen. Foto: Hiller

NECKARTENZLINGEN. Gerade eben noch ein süßer Sprössling, nun „totes Fleisch, ein Teenager“: Die Null-Bock-Einstellung des Sohnes wird dem Zuschauer schon in der Anfangsszene auf dem Präsentierteller gezeigt. Und was, wenn sich alles ganz anders entwickelt? „Wunschkinder“ ist ein Stück über Erziehungsfragen und dem Schicksal. In der Großen Reihe des Kulturrings Neckartenzlingen wurde die Melchior-Festhalle am Mittwochabend Schauplatz eines Generationenkonflikts, der so manchen Zuschauer in Intensität und Realitätsnähe überraschte und einen bitter-süßen Nachgeschmack hinterließ.

„Wunschkinder“ – der Titel suggeriert schon mit leicht ironischem Hauch die Thematik des Abends. Werden Wunschkinder nicht immer mit Helikoptereltern assoziiert? Übertriebene Fürsorge, Planung und Kontrolle. Motive, die den Zuschauer dank der stereotypisierten Charaktere zum Lachen bringen.


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