Anzeige

Kultur

Ein etwas rätselhafter Abend mit zwei Welturaufführungen

30.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerardo Arriaga bot bei den Gitarrenfestspielen ein gewagtes Programm – Dankbarer Beifall für das Schlussstück

NÜRTINGEN. Ausverkauft war das Gitarren-Konzert von Gerardo Arriaga nicht. Aber die rund 100 Zuhörer, die am Montagabend in die Kreuzkirche gekommen waren, dürfen das Privileg für sich in Anspruch nehmen, Zeugen einer Weltpremiere gewesen zu sein. Denn der Künstler hatte im zweiten Set seines Konzerts zwischen die beiden dreisätzigen Suiten von Joaquin Rodrigo und Manuel Ponce einen Block mit zwei brandneuen Eigenkompositionen gestellt.

Dabei schien der in Mexiko-Stadt geborene Arriaga zunächst keine allzu glückliche Hand mit seiner Programmauswahl gehabt zu haben. So etwas wie ein „Na ja, wer’s mag“ malte sich auf nicht wenige Gesichter im überschaubaren Auditorium, als der 51-Jährige das Konzert mit zwei nur schwer genießbaren Kompositionen seines 1978 verstorbenen Landsmannes Carlos Chávez begann. Doch schien danach die Zeit der schweren Kost vorüber und man durfte sich ganz dem innerlichen Herzensjubel preisgeben, den Arriagas Transkriptionen der fünf spanischen Lieder von Gaspar Sanz auslösten.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 27% des Artikels.

Es fehlen 73%



Anzeige

Kultur

Wer war Rudi Dutschke?

Ulrich Chaussy zeichnet in seiner Biografie ein differenziertes Bild des redegewandten Vordenkers der Studentenbewegung

NÜRTINGEN. Der Journalist und Autor Ulrich Chaussy hat jahrzehntelang in Sachen Rudi Dutschke recherchiert, mit allen wichtigen Zeitzeugen gesprochen,…

Weiterlesen

Mehr Kultur Alle Kulturnachrichten