Kultur

Die Limes-Reste galten einst als Teufelswerk

09.05.2006, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Margot Klee referierte in der Buchhandlung Zimmermann über die Grenzbefestigungen der Römer

NÜRTINGEN (heb). „Das Buch ist noch nicht erschienen, und doch können Sie bei uns bereits einiges aus seinem Inhalt erfahren.“ Der Nürtinger Buchhändler Horst Zimmermann freute sich, am vergangenen Donnerstag in seiner Buchhandlung mit der Archäologin Margot Klee eine Frau begrüßen zu können, die seit Jahren das Leben an den Grenzen des römischen Imperiums, dem Limes, erforscht hat und demnächst ein Buch zu diesem Thema veröffentlichen wird.

„Leben am römischen Limes“ lautete der Titel der Lesung der Leiterin der entsprechenden Abteilung des Museums Wiesbaden und erwies sich so als nur halb zutreffend. Denn „den Limes“ im titelgebenden Singular gibt es laut Margot Klee gar nicht. Ihren Ausführungen nach muss man korrekterweise, und sie tat das auch, von „den Grenzen“, den „Limites“ (so der korrekte lateinische Plural), sprechen, da diese Kontrolllinien und Befestigungen einerseits im Laufe der Jahrhunderte mehrfach versetzt worden waren, andererseits nicht nur an einer, sondern an allen Grenzen des römischen Imperiums errichtet worden waren und mancherorts in Afrika heute wesentlich besser erhaltene Baureste aufweisen als unser germanisch-rätischer Limes.

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