Kultur

Die Liebe zum Leben erwächst aus dem Todesgedenken

26.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Totensonntag gingen die ersten Nürtinger „Stillen Tage“ mit einer Matinee im Bestattungshaus Riempp zu Ende

Flötenspiel und Gesang waren lediglich zwei Facetten der thematisch vielschichtig angelegten Matinee zum Totensonntag. Foto: privat

NÜRTINGEN (os). „Eine Reise ohne Wiederkehr / des Wanderers Rucksack / ist bodenlos.“ Mit diesem alten Haiku endeten am Sonntag die „Stillen Tage – lebendig Abschied nehmen“, die vier Wochen lang in Nürtingen und Kirchheim das kulturelle Leben bereicherten.

Thomas Oser hat obige Verse ganz am Schluss der Matinee zum Totensonntag „endlich leben!“ im Nürtinger Bestattungshaus Riempp vorgetragen. Begleitet wurde er hierbei von der australischen Querflötistin Amanda Chominsky, der griechischen Sängerin Maria Amiradis und der japanischen Tänzerin Sawako Nunotani, die auf die Vielzahl der kurzen philosophischen und poetischen Texte mit ihren Künsten antworteten. Beeindruckend war nicht zuletzt ihre Darbietung der Arie „When I am laid in earth“ von Henry Purcell: Maria Amiradis saß zunächst gebeugt auf einem Stuhl und zog dann, während sie sang, langsam ein langes, rotes Tuch zu sich heran; genauso langsam schritt Sawako Nunotani auf sie zu.

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