Kultur

Der Klang der Männerstimmen ging unter die Haut

26.04.2016, Von Reiner Wendang — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

The Gregorian Voices sangen in der St.-Georgs-Kirche Linsenhofen

Von Mittelalter bis Pop: der Chor Gregorian Voices wen

FRICKENHAUSEN-LINSENHOFEN. Freitagabend, eine knappe Stunde vor Sonnenuntergang, hat eine recht große Zahl von Menschen die schöne, evangelische St.-Georgs-Kirche gut gefüllt. Sie sind gekommen, einer achtköpfigen Männergesangsgruppe zu lauschen, deren Ruf im ganzen Land für meist volle Häuser sorgt.

Alte Kirchengesänge sind deren Spezialität, vom frühen Mittelalter bis in unsere Tage. Und auch den Liedern der heutigen Troubadoure verweigern sie sich nicht, wenn es dem geneigten Publikum gefällt. Das letzte Murmeln erstirbt, als die ersten, in braune Kutten gekleideten Sänger am Eingang der Kirche erscheinen. Gebannt verfolgen die Besucher den würdevollen Einzug der Künstler, der im Altarraum der Kirche endet.

Hier stehen schon acht stabile Notenständer, einer für jeden Sänger, mit je zwei Lichtern beleuchtet. Kerzen brennen nicht. Den stärksten Lichteffekt macht das Chorfenster im Altarraum, das als Auferstehungsfenster bezeichnet wird. Die Bilder des in Rot- und Blautönen gehaltenen Fensters zeigen Szenen vom Leiden, Sterben und Auferstehen des Gottessohnes. Um das Fenster ist ein violetter Lichtschein, so als würden sich die Einzelfarben des Fensters darin vereinen.

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