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Kultur

Der Groove der siebten Saite

24.01.2006, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Borderlines-Konzert mit der Band DMS im Provisorium

NÜRTINGEN. „Mein Hang zum Elfer“ oder „Wart’sch kurz?“ sind Titel, wie sie das Jazztrio DMS im Rahmen der Konzertreihe „Borderlines“ am Samstagabend im Zentralsaal der Nürtinger Stadthalle vorstellte. Neben ihrer neuen CD „Jump Frog“ ließen Norbert Dehmke, Andieh Merk und Gunther Schreiber auch Stücke aus ihren vorangegangenen Alben wie „Eselsritt“ auf das Publikum des Kulturvereins Provisorium los.

Schon die Instrumentierung des Trios hatte einen Anflug von Grenzerfahrungsdrang: Die Trommeln von Andieh Merks Schlagzeug klangen trotz der traurigen Reste von Kesseln, die den optischen Eindruck von Vorhängen hinterließen, die bei offenem Fenster versucht hatten einem Orkan zu trotzen.

Flötist und Saxophonist Norbert Dehmke sorgte für ratlose Gesichter, als er ein heizungsrohrartig gebogenes Blasinstrument zum Einsatz brachte. Die dadurch erzeugten ziemlich tiefen Töne legten aber schon nahe, dass es sich um eine Bassquerflöte handeln musste. Ebenso ungewohnt war der Anblick des kleinen Kännchens, das Dehmke dann und wann zum Munde führte und damit eher hohe Klänge erzeugte. Wie manch einer schon ganz richtig vermutet hatte, gibt es eben auch gebogene Sopransaxophone.


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