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Kultur

Das Spiel mit der Wahrnehmung

16.10.2017, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Kunst in der Region“ wartet mit Werken von Martina Staudenmayer und Alf Setzer in der Kreuzkirche auf

Die Künstler Martina Staudenmayer und Alf Setzer mit einem Werk von Setzer Foto: Mohn

NÜRTINGEN. Die Besten im Südwesten holt die Ausstellungsreihe „Kunst in der Region“ Jahr für Jahr in die Galerien in Kirchheim, Wendlingen oder Nürtingen. In diesem Jahr vergab die Jury die Ehre an Martina Staudenmayer und Alf Setzer, ihre Arbeiten in der Reihe zur zeitgenössischen Kunst in der Region zu präsentieren. Im Dachgeschoss der Nürtinger Kreuzkirche zeigen die zwei Künstler ein Spiel mit der Wahrnehmung – jeder auf seine Weise.

Setzers Wurzeln liegen in der figürlichen Bildhauerei. Inzwischen hat der gebürtige Allgäuer und Dozent der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart jedoch sein Spektrum immens verbreitert, setzt bewusst abstrahierende Mittel ein. Licht, Sound, Video gehören heute ebenso zu seinen Materialien wie Glas oder Beton. Jedoch spielt Stein in seinen aktuellen Arbeiten nach wie vor eine Rolle. Wie bei der altarähnlichen Schichtung aus dicken Glasplatten, getrennt jeweils durch drei Natursteine, unbehauen und roh. Massiv und solide auf den ersten Blick. Doch stößt man leicht dagegen wird bewusst, wie fragil die Konstruktion eigentlich ist. Nichts ist, wie es scheint.


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