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Kultur

"Das Schreiben war ihre Form des Lebens"

24.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Harpprecht stellte in der Kreuzkirche sein Buch über Marion Gräfin Dönhoff vor

NÜRTINGEN. Das Leben der 2002 auf Schloss Crottorf im Westerwald verstorbenen Journalistin und Autorin vieler Bücher, Marion Gräfin Dönhoff, stand am Mittwochabend im Mittelpunkt einer Lesung, die in der Kreuzkirche auf Einladung der Buchhandlung Zimmermann regen Zulauf fand. Kein Wunder, denn dieses Leben wurde den zahlreichen Zuhörern von dem „alten Nürtinger Klaus Harpprecht“ (O-Ton Horst Zimmermann) höchst lebendig vor Augen geführt. Sein momentan neuestes Buch „Die Gräfin“ führt zwar nicht jede Bestsellerliste an, aber dort tummeln sich seit einigen Jahren eh nur typische Auswüchse einer Knallchargenkultur à la Bohlen, Effenberg und Olli Kahn mit ihren wenig bewegenden Erinnerungen an 30 Jahre Wohlstandsproblemchen. Dagegen präsentiert Harpprecht die 93 Lebensjahre einer Frau, die sich, wie er schreibt, die Maxime Helmuth von Moltkes zu eigen gemacht hatte: „Mehr sein als scheinen.“

Bewegte und unbeschwerte Kindheit in Nürtingen


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