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Kultur

Das Ohr als „Tor zur Seele“

20.06.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Kennst du das Land . . .“ heißt die Veranstaltung, deren Motto lauten könnte „Mit Goethe nach Italien“ und die am Samstag, 24. Juni, um 18 Uhr in Beuren in der Scheuer 12 stattfindet. Heide Mende-Kurz (Sprache) und Thomas Reil (Klarinette) laden nach einem Grußwort von Bürgermeister Daniel Gluiber dazu ein, in die goldene Sprachkutsche zu steigen und dem Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe zu begegnen. Sprache ist viel mehr als nur Informationsträger. Sie kann eine Kunst sein. Immer schon haben die Dichter als Verdichter mit Lauten, sprich Vokalen, Konsonanten, Silbenrhythmen, innere und äußere Bildwelten in Worte geformt. Doch erst wenn Schrift gewordene Gedichte, erzählende Prosa oder Dramentexte gesprochen werden, also im Raum ertönen, entsteht sinnliche Gegenwart und man hört zu. Leider verkümmern die Fähigkeiten, schöne Sprechstimmen mit ausdruckstarker Sprachkraft wahrnehmen und beurteilen zu können. Schon in Kindheit und Jugend, in Elternhaus und Schule, werden keine dichterischen Texte mehr gesprochen, und so kann es kommen, dass durchaus gebildete junge Menschen nie lernen, poetische Texte zu sprechen, sondern sie bestenfalls interpretieren. Poesie muss aber gesprochen werden, denn in der optisch geprägten Welt ist das Ohr kein „Tor mehr zur Seele“. pm

Kultur

Rosemie mit „sonst nix . . .“

Am Freitag, 26. Januar, 20 Uhr, ist in der Neckartenzlinger Melchior-Festhalle auf der Kleinkunstbühne des Kulturrings Rosemie mit ihrem Programm „sonst nix . . .“ zu sehen. Sie ist die Hauptpreisträgerin des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreises 2015. Rosemie ist Clownin, Komikerin oder…

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