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Das große Leid in zwölf Takten

28.09.2011, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Soul of the Blues gastierte in der Seegrasspinnerei

NÜRTINGEN. Ganz ungewohnte Klänge drangen am Samstag durch die Fenster- und Türritzen der Nürtinger Seegrasspinnerei. Wo sonst Salsa- oder Tangotänzer die Beine schwingen, hatte am Samstag der musikalische Zwölftakter das Szepter übernommen. The Soul of the Blues nennt sich eine neue Nürtinger Band, die sich ganz dem Blues verschrieben hat und in der sich, wie man so schön sagt, musikalisch gesehen ganz „alte Hasen“ aus dem Ländle zusammengerauft haben.

Sie gehen’s locker an, die Bluesseelen um Susann Fenchel, die sich nicht nur in der Nürtinger Umgebung durch einige Engagements mit anderen Formationen einen guten Namen gemacht hat. Man reitet nicht auf allzu vielen Klassikern herum, und wenn, dann nimmt man sich solche vor, an die sich viele andere nicht herantrauen, wie B. B. Kings fast jazziges Bekenntnis „The Thrill Has Gone“, geschrieben 1951 von Rick Darnell und Roy Hawkins, oder den doch relativ anspruchsvollen „Whammer Jammer“, eine Art Meisterprüfung für Bluesharper. Charlie Nisi bestand „summa cum laude“.


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