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Kultur

Brillantes Spiel mit zwanzig Fingern

09.01.2019, Von Eckhard Finckh — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Klavierduo Andreas Grau/Götz Schumacher gestaltete am Montag in der Kreuzkirche ein mitreißendes Meisterkonzert

Das Klavierduo Andreas Grau (links) und Götz Schumacher gastierte in der Kreuzkirche.    Foto: ef

NÜRTINGEN. Mit viel Beifall wurden Andreas Grau und Götz Schumacher im dritten Nürtinger Meisterkonzert bedacht. Bei seinem Gastspiel in der Kreuzkirche bot das in deutschen und internationalen Konzertsälen viel gefragte Klavierduo ein überzeugend disponiertes Programm von Werken für vierhändiges Spiel aus der Wiener Klassik, der französischen Moderne und der deutschen Gegenwart.

Die beiden Tastenkünstler eröffneten das Konzert mit „Trois Marches Militaires“ (D733) von Franz Schubert. Mit dem ersten Marsch in D-Dur – munter und flott gespielt – erreichten sie sofort die Ohren und die Gefühle der Zuhörer. Er ist eines der bekanntesten Stücke von Schubert. Alle drei Märsche entstanden wahrscheinlich beim Aufenthalt in der Sommerresidenz des Grafen Esterházy, wo Schubert dessen Tochter unterrichtete und mit ihr musizierte. Volle Harmonien und schön gestaltete Melodie bestimmten den G-Dur-Marsch. Entspannt, galant und verspielt wurde schließlich der Marsch in Es-Dur gestaltet.


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