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Kultur

Abschied von den „borderlines“?

12.01.2010, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim möglicherweise letzten Konzert der Reihe brillierte am Samstag im „Provisorium“ das Charles Davis Trio

NÜRTINGEN. Welt- und Kammermusik in einem bot am Samstagabend im Zentralsaal der Nürtinger Stadthalle das Charles Davis Trio. Das erste Konzert der Reihe „borderlines“ im Jahr 2010 könnte allerdings durchaus den endgültigen Schlussstrich unter diese besondere Reihe meist ausgesprochen spannender Jazz-Konzerte gesetzt haben, da sich der zuständige Veranstalter Reimund Ostermann wohl zunächst aus dem Veranstaltungsbetrieb zurückziehen wird.

Das einzige konventionelle Instrument, das im Konzert des von einem gebürtigen Australier geleiteten Trios zur Anwendung gebracht wurde, war Steffen Hollenbergers Kontrabass. Den krassen Gegensatz dazu bildete, obwohl für dieselbe Tonlage zuständig, ein Instrument aus Charles Davis’ Arsenal, dem der Inhaber selbst den passenden Vergleich mit einem Ofenrohr anhängte. Wer jemals wieder eine Kontrabass-Flöte sehen wird, dürfte sich dieser Assoziation kaum entziehen können.

Daneben setzte Davis noch eine ganze Reihe verschiedener Querflöten ein, die man nun nicht ganz so selten, vor allem in der konventionellen Kammermusik zu Gehör bekommt.


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