Blaulicht

Virenbefall vorgegaukelt

20.07.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

ESSLINGEN (lp). Ein 63 Jahre alter Esslinger ist am Montag einer dreisten Betrügerin aufgesessen. Die englischsprechende Unbekannte rief auf dem Festnetz einer Praxis in der Webergasse an und ließ den Inhaber wissen, dass er mehrere virenbefallene Computer in Betrieb hätte. Die Unbekannte bot an, die Störungen via Fernwartung beseitigen zu können. Der arglose Esslinger willigte ein und wurde zum Schein mit einem Techniker verbunden. Dieser forderte zunächst die Online-Überweisung eines dreistelligen Betrages. Nach erfolgter Überweisung gab der Unbekannte vor, die Überweisung sei nicht ausgeführt worden und untermauerte dies mit einem gefälschten Bildschirmausdruck einer heimischen Bank. Der Esslinger tätigte auf Geheiß eine weitere Auslandsüberweisung via Western Union. Auch diese Anweisung erreichte den Empfänger angeblich nicht. Als weitere Geldforderungen erhoben wurden, erkannte der 63-Jährige den Betrug und beendete das Gespräch. Es entstand ihm ein Schaden von rund 700 Euro.

Die Polizei rät, niemals an Unbekannte Finanzinformationen wie Kreditkartennummer oder TANs oder andere persönliche Daten herauszugeben. Fremde sollte man nie auf den Computer zugreifen lassen und sich keine kostenpflichtigen Dienste am Telefon anbieten lassen. Die Virenschutzsoftware sollte stets aktuell sein und regelmäßig Sicherheitsupdates gemacht werden.

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