Blaulicht

Tatverdächtiger in Psychiatrie eingewiesen

04.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Familiäre Streitigkeiten wohl Grund für die Bluttat in Oberensingen

NT-OBERENSINGEN/STUTTGART (lp). Unter dem dringenden Verdacht, seine Mutter mit einer Axt erschlagen zu haben, ist ein 42-jähriger Nürtinger am Donnerstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart vom zuständigen Haftrichter in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden.

Wie bereits berichtet, war es am Mittwoch, 1. Oktober, in Nürtingen-Oberensingen zu einer Familientragödie gekommen, in deren Verlauf eine 69 Jahre alte Frau getötet wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat der Beschuldigte im Laufe der Nacht mit einer Axt auf die Mutter eingeschlagen. Als der Tatverdächtige selbst die Polizei anrief, war die Frau bereits mehrere Stunden tot, wie Polizeipressesprecher Björn Reusch auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte.

Die am Donnerstag durchgeführte Obduktion bestätigte, dass die durch die Axt erlittenen Verletzungen todesursächlich waren. Der Tatverdächtige räumte die Tat ein. Ob der Beschuldigte dabei unter Alkohol- oder Drogenbeeinflussung stand, ist derzeit noch unklar.

Das Motiv der Tat dürfte im familiären Bereich und in einer psychischen Erkrankung des 42-Jährigen liegen. Der Beschuldigte lebte gemeinsam mit seiner Mutter in dem Wohnhaus, wobei es immer wieder zu familiären Spannungen kam.

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