Blaulicht

Mit falschem Pass aufgeflogen

12.03.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bp) Am Samstag gegen 19 Uhr wurden am Flughafen Stuttgart Passagiere eines Flugzeugs aus Thessaloniki polizeilich befragt. Ein 33-jähriger albanischer Staatsangehöriger legte den Bundespolizisten zwar einen gültigen albanischen Reisepass vor, einen gültigen Aufenthaltstitel besaß er jedoch nicht. So wurde er aufgefordert, die Bundesrepublik Deutschland schnellstmöglich freiwillig zu verlassen. Alternativ wurde die Abschiebung angedroht. Der Mann zeigte sich kooperativ und wollte am Folgetag zurück nach Griechenland fliegen. Seinen Pass und die mitgeführten Wertsachen nahm die Bundespolizei in Verwahrung. Am Sonntag kam er wie vereinbart zum Büro der Bundespolizei. Gemeinsam wurde ein Flug nach Griechenland gebucht, die Kosten wurden durch den Mann beglichen. Daraufhin erhielt er seinen Reisepass und die Wertsachen zurück.

Eine Stunde später bat ein Mitarbeiter einer britischen Fluggesellschaft die Bundespolizei um Überprüfung eines griechischen Reisepasses. Es stellte sich heraus, dass der Pass gefälscht war. Der Beamte erkannte auf dem Passfoto den albanischen Reisenden wieder. Der gab an, den gefälschten Pass für 5000 Euro in Griechenland von einer unbekannten Person gekauft zu haben. Mit einem Flug nach London wollte der Mann der Ausreisepflicht nicht in die verlangte und vereinbarte Richtung nachkommen. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft.

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Blaulicht

Müllpresse in Brand geraten

ESSLINGEN (lp). Starker Qualm aus dem Müllraum in einem Mehrfamilienhaus in der Königsallee hat am Montagmittag einen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Vorsichtshalber wurden etwa 60 Bewohner des Hauses evakuiert. Die Müllpresse war in dem Haus, das über eine zentrale…

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