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Messerangriff gegen Polizisten

08.06.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

FRICKENHAUSEN (lp). Wegen lautstarker Streitereien haben Anwohner in der Mörikestraße am Dienstagmorgen gegen 0.30 Uhr die Polizei verständigt. Als ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit weggefahren sei, sei der Streit beendet gewesen. Noch vor dem Eintreffen der Polizei kam der Störenfried, ein 21-jähriger Frickenhäuser, mit seinem Auto wieder zurück. Nun rastete er völlig aus, trat eine Haustür ein und beschädigte einen geparkten Wagen mit Fußtritten. Als er dann noch herumbrüllte und drohte, er würde eine „Knarre“ holen, alarmierten besorgte Anwohner erneut die Polizei.

Als die Polizei erneut eintraf, trat der Frickenhäuser plötzlich aus einer dunklen Ecke hervor und griff die Beamten mit einem etwa 20 Zentimeter langen Küchenmesser an. Erst nach mehrfacher Aufforderung und der Androhung von Zwangsmaßnahmen ließ sich der 21-Jährige überzeugen, das Messer wegzuwerfen. Er konnte überwältigt und festgenommen werden.

Der erheblich betrunkene und mutmaßlich auch unter Drogen stehende Randalierer wurde zur ambulanten Behandlung einer Fußverletzung, die er sich durch die Tritte gegen die Haustür und das Auto zugezogen hatte, ins Krankenhaus gebracht. Dort musste er auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, seine Fahrerlaubnis wurde entzogen. Nachdem er bei den Ermittlungen äußerte, er habe eigentlich vorgehabt, sich von den Polizisten erschießen zu lassen, wurde er in die Psychiatrie eingeliefert.

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Rotlicht missachtet

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