Blaulicht

Es war wohl doch Brandstiftung

10.12.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KIRCHHEIM (lp). Wie die Esslinger Kriminalpolizei ermittelte, war der Brand in einer Spielhalle in der Gaußstraße am frühen Sonntagmorgen des 29. November, bei dem ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro entstand, offenbar nicht Folge eines technischen Defekts, sondern vorsätzlich von einer 42-jährigen Beschäftigten der Spielhalle gelegt worden. Sie befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Wie berichtet, waren Bewohner des Gebäudes gegen 4.30 Uhr durch die Alarmanlage der Spielhalle wach geworden und hatten, als sie Brandgeruch bemerkten, die Feuerwehr alarmiert und das Haus verlassen. Diese konnte den Brand schnell löschen, noch bevor größerer Schaden entstand. Da das Feuer bei einer Kaffeemaschine und einem Sicherungskasten des Spielcasinos ausbrach, wurde zunächst ein technischer Defekt als Ursache vermutet. Brandermittler entdeckten aber an verschiedenen Stellen Papierrückstände und eine unversehrte, augenscheinlich präparierte Papierschachtel, die alle entsprechend platziert worden waren. Bei der Befragung des Personals, insbesondere der alleine in der Spielhalle anwesenden Angestellten, ergaben sich zahlreiche Ungereimtheiten. Schließlich lag nahe, dass die Angestellte erst nach Brandausbruch das Objekt verlassen hatte. Laut Kriminalpolizei steht die mit Schulden behaftete 42-Jährige in dringendem Verdacht, den Brand vorsätzlich gelegt zu haben, um die Unterschlagung eines größeren Bargeldbetrags aus der Spielhalle zu verschleiern.

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