Blaulicht

Eine Räuberpistole

22.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WERNAU (lp). Vorgetäuscht und frei erfunden war der angebliche Raubüberfall auf mehrere Jugendliche und Kinder vom vergangenen Samstag in der Gottlieb-Wolfer-Straße, wie die Kriminalpolizei festgestellt hat. Am Samstag gegen 17.20 Uhr hatte ein 14-jähriger Plochinger der Polizei mitgeteilt, er und seine Freunde seien bei einem Lebensmittelmarkt in der Nähe der Eishalle von fünf schwarz bekleideten und mit Sturmhauben maskierten Männern überfallen worden. Einer habe sie mit einem Messer bedroht und ihnen zwei Smartphones geraubt. Sie hätten die Männer dann verfolgt und wären beim Spielplatzes am Eisstadion erneut bedroht worden, woraufhin sie die Verfolgung abgebrochen hätten. Eine Großfahndung mit neun Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber verlief ohne Ergebnis. Wie sich bei den Ermittlungen ergab, hatte der 14-Jährige die angeblich geraubten Smartphones im Eisstadion liegen gelassen, wo sie gestohlen wurden. Wohl aus Angst vor dem Ärger, der ihn zu Hause erwarten könnte, hatte er die Raubgeschichte frei erfunden. Ihn erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen Vortäuschens einer Straftat, zudem wird geprüft, ob er für die Kosten des Großeinsatzes aufkommen muss.

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Blaulicht

Streit in Flüchtlingsunterkunft

NÜRTINGEN (lp). In einer Flüchtlingsunterkunft in der Kanalstraße wurde am Dienstagabend, wie die Polizei mitteilt, ein 21-jähriger Tunesier von drei gambischen Staatsangehörigen zusammengeschlagen.

Der Tunesier befand sich angeblich alleine in seinem Bett, als die drei alkoholisierten…

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